Wussten Sie, dass maximal 50 g Zucker (13 Stk. Würfelzucker) täglich noch als gesund gelten? Der durchschnittliche Österreicher nimmt täglich jedoch 24 Stk. Würfelzucker zu sich. Um Zucker einzusparen, greifen viele zu Süßstoffen und Zuckeraustauschstoffen. Doch wo liegen die Unterschiede?

Zucker kann in Zutatenlisten unter diesen Namen vorkommen: Glukose, Dextrose, Fruktose, Maltose, Fruktose-Glucosesirup, Maissirup, Invertzucker. Zuckerhältige Alternativen wie Honig, Ahornsirup, Agavendicksaft, Reissirup, Kokosblütenzucker enthalten gleich viele Kalorien wie Haushaltszucker.

Süßstoffe enthalten keine Kalorien und haben eine extrem hohe Süßkraft. Beispiele dafür sind Saccharin, Aspartam, Acesulfam-K und Stevia. Für Erwachsene können Süßstoffe eine Alternative sein, um schnell den Zuckerkonsum zu reduzieren.

Zuckeraustauschstoffe liefern weniger Energie als Zucker, haben jedoch auch eine geringere Süßkraft und können abführend wirken. Bekannte Vertreter sind Sorbit, Xylit („Birkenzucker“) und Erythrit und sind in vielen Produkten als Zuckerersatz mittels E-Nummer angeführt (z.B. E967 = Xylit).

Unser Fazit: Egal welche Art von Süßungsmittel verwendet wird, sollten Sie versuchen Ihre Süßschwelle zu senken, um das Bedürfnis nach Süßem zu verringern. Wir empfehlen Ihnen, zu Zucker aus der heimischen Zuckerrübe oder zu regionalem Honig zu greifen und reduzieren Sie am besten täglich die Menge. So halten Sie sich und unsere Umwelt gesund.

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